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Das Land lädt die Stadt zum Grillplausch ein - für eine starke einheimische Landwirtschaft 

Das Land lädt die Stadt zum Grillplausch ein: Am Mittwoch brachte AGRI Freiburg die Bevölkerung und Vertreterinnen und Vertreter der Landwirtschaft sowie der Politik auf dem Georges-Python-Platz in Freiburg zusammen. Dieses gesellige Treffen bot Gelegenheit, sich bei einem Cervelat auszutauschen und auf die Bedeutung der Abstimmung vom 27. September hinzuweisen sowie die Gründe für das Engagement zugunsten eines NEIN zur Ernährungsinitiative in Erinnerung zu rufen. 

Unsere Landwirtschaft erhalten heisst, unsere Wahlfreiheit bewahren! 

Wenige Wochen vor der eidgenössischen Abstimmung vom 27. September lancieren die Vertreterinnen und Vertreter der Landwirtschaft, der Politik und der Lebensmittelbranche aus den Kantonen Waadt und Freiburg offiziell ihre Kampagne gegen die Volksinitiative «Für eine sichere Ernährung – durch Stärkung der nachhaltigen einheimischen Produktion, mehr pflanzliche Lebensmittel und sauberes Trinkwasser (Ernährungsinitiative)». Die Initiative wird vom Bundesrat und vom Parlament einstimmig abgelehnt. Sie wird als widersprüchlich zu den Interessen der Schweizer Landwirtschaft, der Lebensmittelbranche sowie der Konsumentinnen und Konsumenten beurteilt. 

Nein zur staatlichen Bevormundung und Vegan-Zwang

Am 27. September kommt die Ernährungsinitiative vors Volk. Das Nein-Komitee gegen die Ernährungsinitiative erklärte heute an einer Medienkonferenz in Bern, warum die Forderung nach einem Selbstversorgungsgrad von 70 Prozent und die Umsetzung über staatliche Eingriffe in Konsum und Produktion kontraproduktiv sind.

Parlament lehnt Ernährungsinitiative klar ab

Das Parlament beendete die Beratung der Ernährungsinitiative. Der Nationalrat lehnte sie in der Schlussabstimmung mit 194 zu 0 Stimmen bei 0 Enthaltungen einstimmig ab. In der kleinen Kammer war sie mit 44 zu 0 Stimmen bei 0 Enthaltungen ebenfalls chancenlos. Unnötig, unrea listisch oder kontraproduktiv – darin ist man sich über alle Parteien hinweg einig. Der Staat müsste der Bevölkerung in weiten Teilen einen Vegan-Zwang auferlegen und alle verfügbaren Flächen intensiv für den Ackerbau nutzen. Nur so liesse sich das Ziel der Initiative erreichen. 

Auch WAK-S hat keine Sympathien für Vegan-Zwang 

Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerats diskutierte die Ernährungsinitiative. Sie kam zum gleichen Schluss wie bereits der Nationalrat: kontraproduktiv und realitätsfremd. Entsprechend lehnten die Mitglieder diese ohne Gegenvorschlag ab. Nun fehlt noch das Plenum des Ständerats, bevor die Vorlage zur Abstimmung kommt. Der Staat müsste der Bevölkerung in weiten Teilen einen Vegan-Zwang auferlegen, um das Ziel der Initiative zu erreichen. 

Nationalrat will keinen Vegan-Zwang 

Der Nationalrat diskutierte die kontraproduktive und realitätsfremde Ernährungsinitiative. Er lehnt diese ohne Gegenvorschlag ab. Die Allianz gegen die Ernährungsinitiative begrüsst diesen Entscheid. Um das Ziel von 70 Prozent Netto-Selbstversorgungsgrad zu erreichen, müsste der Staat der Bevölkerung in weiten Teilen einen Vegan-Zwang auferlegen.