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Parlament lehnt Ernährungsinitiative klar ab

Das Parlament beendete die Beratung der Ernährungsinitiative. Der Nationalrat lehnte sie in der Schlussabstimmung mit 194 zu 0 Stimmen bei 0 Enthaltungen einstimmig ab. In der kleinen Kammer war sie mit 44 zu 0 Stimmen bei 0 Enthaltungen ebenfalls chancenlos. Unnötig, unrea listisch oder kontraproduktiv – darin ist man sich über alle Parteien hinweg einig. Der Staat müsste der Bevölkerung in weiten Teilen einen Vegan-Zwang auferlegen und alle verfügbaren Flächen intensiv für den Ackerbau nutzen. Nur so liesse sich das Ziel der Initiative erreichen. 

Auch WAK-S hat keine Sympathien für Vegan-Zwang 

Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerats diskutierte die Ernährungsinitiative. Sie kam zum gleichen Schluss wie bereits der Nationalrat: kontraproduktiv und realitätsfremd. Entsprechend lehnten die Mitglieder diese ohne Gegenvorschlag ab. Nun fehlt noch das Plenum des Ständerats, bevor die Vorlage zur Abstimmung kommt. Der Staat müsste der Bevölkerung in weiten Teilen einen Vegan-Zwang auferlegen, um das Ziel der Initiative zu erreichen. 

Nationalrat will keinen Vegan-Zwang 

Der Nationalrat diskutierte die kontraproduktive und realitätsfremde Ernährungsinitiative. Er lehnt diese ohne Gegenvorschlag ab. Die Allianz gegen die Ernährungsinitiative begrüsst diesen Entscheid. Um das Ziel von 70 Prozent Netto-Selbstversorgungsgrad zu erreichen, müsste der Staat der Bevölkerung in weiten Teilen einen Vegan-Zwang auferlegen.